Herzlich willkommen!

Das „Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung“ ist ein Institut der Fakultät für Sozialwissenschaft, das offen ist für die Mitarbeit aller Disziplinen.

Wichtige Information

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Betrieb an der Ruhr-Universität Bochum weiterhin eingeschränkt.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Projekten des ZEFIR sind für Sie weiterhin per E-Mail und über die dienstlichen Telefonnummern zu erreichen, dies aber zum Teil nur mit Verzögerung. Telefontermine können aber per E-Mail vereinbart werden.

Wenn es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung Ihrer Anliegen kommt, bitten wir Sie, dies zu entschuldigen.


UWE 7+9: Befragung in Herne gestartet

Im Juni befragt das ZEFIR über 4.000 Kinder und Jugendliche der Jahrgänge 2005 bis 2008 nach ihrem Wohlbefinden. Im Unterschied zu den ersten beiden Befragungen 2017 und 2019 werden die Schülerinnen und Schüler diesmal per Brief kontaktiert und gebeten, einen Online-Fragebogen auszufüllen. Dies geht aber nur, wenn ihre Eltern der Teilnahme an der Befragung digital zustimmen.
Die Befragung enthält Fragen zur sozialen und emotionalen Entwicklung, zur körperlichen Gesundheit, Beziehungen zu Gleichaltrigen und Erwachsenen sowie zum Freizeitverhalten und Schulerfahrung. Ergänzt wird dieses Programm in diesem Jahr durch einige Fragen zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Wohlbefinden der Kindern und Jugendlichen. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig.

Ansprechpartner:
Vanessa Gaffron
Till Stefes


UWE 7+9: Befragung 2021 in Bottrop gestartet


Im Mai befragt das ZEFIR alle Kinder und Jugendlichen der Jahrgangsstufen sieben und neun in Bottrop nach ihrem Wohlbefinden.
Wie geht es den SchülerInnen Zuhause, in der Schule und ihrem Umfeld?
Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf ihren Alltag und ihre Gefühlswelt aus?

In Kooperation mit dem Bildungsbüro Bottrop und den weiterführenden Schulen lassen wir die Kinder und Jugendlichen zu Wort kommen.

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Der neue Wegweiser Kommune 2019 ist online!

Indikatoren des Wegweiser Kommune in den Jahrgängen 2006 bis 2018 nun als Scientific Use File verfügbar.

Am 29.04.2021 hat die Bertelsmann Stiftung den aktualisierten Wegweiser Kommune mit Daten des Jahrgangs 2019 erweitert. Abgebildet werden die Länder, kreisfreien Städte, Kreise und Gemeinden Deutschlands einer Größe von 5.000 Einwohnern und mehr auf dem Gebietsstand 01.01.2020.
WissenschaftlerInnen und Studierenden sozialwissenschaftlicher und ähnlicher Fachrichtungen stellt das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) zum Zweck der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung, wissenschaftlichen Forschung und Beratung sowie für die Lehre eine Vielzahl einschlägiger Indikatoren als Scientific Use File (SUF) schon seit mehreren Jahren unentgeltlich zur Verfügung.

Bei dem vom ZEFIR angebotenen SUF handelt es sich um einen Auszug aus dem Wegweiser Kommune . Der SUF enthält jetzt die Daten von 180 Indikatoren für dreizehn Jahrgänge. Damit können Zeitreihen von 2006 bis 2018 abgebildet werden. Es handelt sich um solche Indikatoren, welche das ZEFIR im Wegweiser Kommune im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zum Teil für dessen Politikfelder „Demographie“, „Soziale Lage“, „Integration“, „Bildung“, „Pflege“ und „Wirtschaft und Arbeit“ sowie „Nachhaltige Entwicklung“ regelmäßig aktualisiert. Der aktuelle Datenjahrgang 2019 ist weiterhin nur über das Datenportal der Bertelsmann Stiftung einsehbar.
Datengeber sind u. a. die Statistischen Ämter der Länder, die Bundesagentur für Arbeit und das Ausländerzentralregister. Die von diesen Datengebern bezogenen Daten werden zur Berechnung weiterführender Indikatoren genutzt.

Registrierung, Zugang und weitere Information zu den Nutzungsbedingungen finden Sie hier.



Konstruktion des Sozialindex für Schulen in Nordrhein-Westfalen
Jörg-Peter Schräpler / Sebastian Jeworutzki
ZEFIR-Materialien Band 14

Eine Vielzahl von Studien zur raumbezogenen Bildungsforschung zeigen, dass die schulische Bildungsbeteiligung sozialräumlich ungleich verteilt ist. Im Hinblick auf diese Heterogenität wurde schon seit Längerem in Nordrhein-Westfalen der Ruf nach einem schulscharfen Sozialindex laut, der die spezifischen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt und eine gezielte Förderung von Schulen ermöglicht, um zu einer Verringerung von Chancenunterschieden beizutragen.

Die Autoren wurden durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW mit der Konstruktion eines solchen Sozialindex für Schulen beauftragt. Der vorliegende Text beschreibt, auf welchen Indikatoren der Sozialindex basiert, welche statistischen Verfahren zur Indexkonstruktion genutzt wurden und auf welcher Datengrundlage er berechnet wird. Abschließend wird der Schulsozialindex mit Daten zu den zentralen Abschlussprüfungen nach Klasse 10 und den Vergleichsarbeiten (VERA 3 und 8) evaluiert und es werden Möglichkeiten zur Bildung von Sozialindexstufen diskutiert.

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Ohne Quote: Stagnation
Der Anteil der Frauen in den Räten kreisfreier Städte und Kreistagen stagniert. Bisher bringt nur eine Quote Parität.

Von den späten 1980er-Jahren bis heute ist der Anteil der Frauen in der Kommunalpolitik zwar deutlich gestiegen, von etwas mehr als zehn auf knapp 35 Prozent, doch der stärkste Anstieg fand nur bis 2004 statt. Die Zusammensetzung der Räte der kreisfreien Städte und der Kreistage nach den Kommunalwahlen 2020 in NRW zeigt, dass die Entwicklung zur Parität bei Parteien ohne Quoten stagniert. Zu diesem Ergebnis kommen die Historikerin Dr. Beate von Miquel vom Marie Jahoda Center for International Gender Studies der RUB und der Bochumer Politologe Dr. David H. Gehne vom Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung in einer aktuellen Erhebung.


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Tagung/ONLINE: Gleichwertige Lebensverhältnisse – eine Aufgabe & Zielsetzung der Sozialplanung? 30 Jahre VSOP – Programmreihe zum digitalen Fachdiskurs 2021

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das ZEFIR wieder aktiv an der Jahrestagung des „Vereins für Sozialplanung (VSOP)“. Die Tagung steht unter dem Motto „Gleichwertige Lebensverhältnisse – eine Aufgabe & Zielsetzung der Sozialplanung?“. Die Veranstaltung findet online und per Videoübertragung statt. Am 16.06.2021 führt das ZEFIR gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung das Modul „Räumlich ungleiche Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen. Fakten und Diskurse“ durch. Katharina Knüttel und Volker Kersting stellen neueste Forschungsergebnisse vor und diskutieren diese mit den Teilnehmenden.
Auch am ersten (23.03.2021) und letzten Modul (02.12.2021) der Veranstaltungsserie ist das ZEFIR beteiligt.
Anmeldeschluss ist der 15.03.2021.
Nähere Informationen (Flyer)

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Online–Fachtagung: Aufwachsen in segregierten Umwelten am 20. Januar 2021

Dokumentation ist jetzt online

Am 20.01.2021 hatte das ZEFIR das Vergnügen, einem interessierten Publikum aus Politik, Kommunen und Wissenschaft im Rahmen der Online-Fachtagung „Aufwachsen in segregierten Umwelten“ die Projekte „Wie geht´s dir UWE?“ und „Kommunale Mikrodatenanalyse" vorzustellen. Beide Projekte werden in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung und kommunalen Partnern (Bottrop, Herne und Solingen) durchgeführt. Die Teilnehmer:innen hatten außerdem die Möglichkeit, in einem von sechs parallel stattfindenden Themenforen mehr über die Projekte oder das Thema Segregation zu erfahren und sich mit Forschern und Praktiker:innen, die bereits mit UWE und Mikrodatenanalyse arbeiten, auszutauschen. Besonders für diejenigen, die noch einmal nachlesen möchten, worum es ging oder sich noch für andere Themenforen interessieren, stehen jetzt alle Inhalte auf unseren Internetseiten zur Verfügung. Sie finden die Vorträge, Statements und Diskussionen sowie die Geschichte einer typischen Ruhrgebietsfamilie und ihrem Stadtteil zum Nachhören.

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Bürgermeisterwahlen in NRW 2020
Mehr Kontinuität als Wandel bei der Corona-Wahl

Dr. David H. Gehne wirft einen Blick auf die Bürgermeisterwahlen in Nordrhein-Westfalen. 2020 fanden die Bürgermeisterwahlen und die Stichwahlen unter den Bedingungen der Corona-Pandemie statt. Trotz dieser bisher einzigartigen Umstände lassen sich bei einer ersten Auswertung der Ergebnisse keine besonders großen Veränderungen im Vergleich zu 2014/2015 feststellen.

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Die Rolle der Kommunen im Bereich Gesundheit – ZEFIR-Materialien Band 12 erschienen

Bislang haben nur wenige Kommunen integrierte Strategien der Gesundheitsförderung und Prävention oder integrierte Versorgungskonzepte umgesetzt. Integrierte, also sektor- und akteursübergreifende Konzepte erfordern eine umfassende Koordination, die auf kommunaler Ebene mit besonderen Herausforderungen verbunden ist, da weder die Kommune noch ein anderer Akteur das Handeln der anderen beteiligten Akteure bestimmen kann und somit eine hierarchische Steuerung nicht möglich ist. Die Studie fasst die Ergebnisse des ersten Bausteins eines von der Bertelsmann Stiftung und der Robert Bosch Stiftung geförderten Forschungsprojektes zusammen. Im Fokus der Analyse steht die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Leistungserbringern des Gesundheitswesens im Zuge integrierter Strategien der Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder und Familien.

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UWE-4-Befragung startet!

Im November und Dezember 2020 werden alle Viertklässler in Herne und einzelnen Schulen in Herten, Mülheim an der Ruhr und Duisburg mit dem Instrument UWE befragt.
Wie geht es eigentlich den Kindern an Grundschulen und was passiert, wenn wir es wissen? Wissenschaftler vom Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit dem Verein Familiengerechte Kommune und den beteiligten Städten möchten dies gemeinsam mit Ihrer Schule herausfinden!
UWE befragt Kinder zu ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung, zu ihrer körperlichen Gesundheit, zu Beziehungen zu Gleichaltrigen und Erwachsenen sowie zum Freizeitverhalten und ihren Schulerfahrungen.

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