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Das „Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung“ ist ein Institut der Fakultät für Sozialwissenschaft, das offen ist für die Mitarbeit aller Disziplinen.

Kinderrechte-Index für Deutschland

ZEFIR identifiziert und analysiert kinderrechtlich relevante Datengrundlagen

Am 4. Dezember 2019 veröffentlichte das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) unter Mitwirkung des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) die Pilot-Studie „Kinderrechte-Index“. Die Studie bildet einen Beitrag zum überregionalen Vergleich von kindheits- und jugendbezogenen Aspekten des Aufwachsens in Deutschland. Beim ZEFIR lag die Analyse und Auswertung der kinderrechtlich relevanten Datengrundlage.

Der Beitrag des ZEFIR zur Pilotstudie lag in der Datenermittlung, die durch eine umfassende Vorrecherche der Indikatoren, der Wahl eines kontextspezifischen Indexverfahrens sowie die anschließende Datenauswertung in enger Abstimmung mit dem Projektteam am DKHW und insbesondere dem wissenschaftlichen Beirat erfolgte. Im Kinderrechte-Index wird die Umsetzung der Kinderrechte anhand von 64 Indikatoren in sechs Themenfeldern auf Ebene der Bundesländer untersucht.

Regina Sidel (ZEFIR) ergänzt: „Gleichwertige Lebensverhältnisse müssen unabhängig vom Wohnort eines Kindes in allen Bundesländern gewährleistet werden. Der Kinderrechte-Index bietet wichtige Hinweise für die relevanten Stellschrauben.“

Studie zum Download

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Segregation und Stadtentwicklung

Werkstattreihe des Städtenetzes Soziale Stadt NRW am 08. April 2019 in Essen

ZEFIR kooperiert seit langem mit dem „Städtenetz Soziale Stadt NRW“. Aus der Zusammenarbeit sind mehrere Projekte und Veröffentlichungen hervorgegangen. Im Rahmen der Werkstattreihe des Städtenetzes fand im April 2019 eine Veranstaltung zur Sozialraumorientierung und ressortübergreifenden Handlungsansätzen in der Stadtentwicklung und im Quartier statt. ZEFIR war mit Beiträgen von Volker Kersting und Katharina Knüttel beteiligt. Die Dokumentation der Veranstaltung steht als Download zur Verfügung.
Foto: Daniel Sadrowski

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„Mehrwert durch Geo-Milieu-Daten? Die Nutzung kleinräumiger kommerzieller Daten für kommunale Fragestellungen“. Band 16 der Materialreihe im Rahmen der KEKIZ-Bgleitforschung ist erschienen.

Während die Ansprüche an kleinräumige Berichterstattung immer weiter zunehmen, sehen sich Kommunen und ihre Fachplanungen oft mit einer mangelhaften kleinräumigen Datenlage konfrontiert. Die Nutzung kommerziell angebotener Daten bietet dabei eine attraktive Option. Bislang liegen jedoch (kaum) dokumentierte Abgleiche kommerzieller und kommunaler Daten vor.

Der vorliegende Werkstattbericht setzt an dieser Stelle an. Nach einem Abgleich kommunaler und kommerzieller Daten wird exemplarisch untersucht, inwieweit sich Kita-Segregation mit kleinräumigen Daten der Firma microm abbilden lässt. Sozialstrukturell benachteiligte und privilegierte Kitas lassen sich dabei gut identifizieren.

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Data Science für die Kommunalstatistik

Data Science für die Kommunalstatistik
Kooperation zwischen Städtestatistik und Ruhr-Universität Bochum
Am 02. und 03. September fand an der Ruhr-Universität Bochum erstmals ein Workshop zur Nutzung der freien Statistiksoftware R in der Kommunalstatistik statt. Rund 30 Kommunalstatistiker/innen des KOSIS-Verbundes aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Veranstaltung „R für Kommunal-statistiker/innen“ teil. Der Workshop war eine Kooperationsveranstaltung zwischen Dipl. Soz.wiss. Sebastian Jeworutzki (Lehrstuhl für Sozialwissenschaftliche Datenanalyse), Dipl. Soz.wiss. Katharina Knüttel (Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung) sowie Dr. Björn Schmidt (Stadt Gelsenkirchen) und Pinar Yildiz (Stadt Dortmund) für den KOSIS-Verbund.

R ist eine flexible, freie Software zur Analyse von empirischen Daten, die nicht nur in weiten Teilen der akademischen Forschung verbreitet ist, sondern auch in vielen Bereichen der Wirtschaft Verwendung findet und sich großer Beliebtheit in dem Feld der „Data Science“ erfreut.

Ziel der Veranstaltung war es, wissenschaftliches Know-How zu Datenmanagement und Datenanalyse aus der universitären Forschung für die Nutzung in der Kommunalstatistik und Stadtforschung zu vermitteln und Anwendungsgebiete für innovative Softwarelösungen aufzuzeigen.

Zeitgleich fand die Gründung der KOSIS-Gemeinschaft „KO.R“ statt. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes sollen Grundlagen für die Kooperation beim Einsatz von R in der Kommunalstatistik geschaffen werden, Auswertungsstandards definiert und gemeinsam Werkzeuge für die kommunale Statistik sowie die Stadt- und Regionalforschung entwickelt werden.

Ansprechpartner:innen: Sebastian Jeworutzki, Katharina Knüttel


Neue Publikationen in der UWE-Pilotstudie

In der Publikationsreihe des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung sind im Themenbereich Integrierende Stadtentwicklung zwei Publikationen der sogenannten UWE-Pilotstudie erschienen. Der 4-seitige FGW-Impuls „Wie geht’s dir, UWE?“ Monitoring der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen als Grundlage einer integrierenden, chancengerechten Stadtentwicklung von Sören Petermann, Peter Strohmeier, Katharina Yaltzis und Michaela Albrecht erläutert den praktischen Nutzen eines kommunalen Monitorings von Heranwachsenden im Sekundarstufenalter.

Zu diesem FGW-Impuls erschien außerdem die umfangreichere FGW-Studie Wie geht’s dir, UWE? Monitoring von Umwelt, Wohlbefinden und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Sekundarschulalter als Grundlage einer integrierenden Stadt-entwicklung. Ergebnisse der UWE-Pilotstudie 2017 in Herne von Sören Petermann, Klaus Peter Strohmeier, Katharina Yaltzis und Michaela Albrecht. Sie enthält zentrale Ergebnisse der UWE-Pilotstudie von 2017.

In der Fachzeitschrift Raumforschung und Raumordnung ist der Aufsatz Kontexte des Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen. Integrierende Stadtentwicklung mit dem kommunalen kleinräumigen Monitoring-Instrument UWE von Sören Petermann, Klaus Peter Strohmeier, Katharina Yaltzis als Ahead of Print erschienen. Der Aufsatz wird später im Heft 4 des Jahrgangs 77 erscheinen.


Der neue Scientific Use File zum Wegweiser Kommune - Hinweis auf das Datenportal

Fundierte Datengrundlage zur raumbezogenen Analyse von Kommunalindikatoren gesucht?
WissenschaftlerInnen und Studierenden sozialwissenschaftlicher und ähnlicher Fachrichtungen stellt das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) zum Zweck der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung, wissenschaftlichen Forschung und Beratung sowie für die Lehre eine Vielzahl einschlägiger Indikatoren unentgeltlich zur Verfügung.

Der von der Bertelsmann Stiftung und vom ZEFIR angebotene Scientific Use File (SUF) ist ein Auszug aus dem Wegweiser Kommune (www.wegweiser-kommune.de). Der SUF enthält Daten von 178 Indikatoren für elf Jahrgänge, womit derzeit Veränderungen für die Jahrgänge 2006 bis 2016 abgebildet werden können. Ein großer Teil der im Wegweiser Kommune enthaltenen Daten wird durch das ZEFIR im Auftrag der Bertelsmann Stiftung in den Politikfeldern „Demographie“, „Soziale Lage“, „Integration“, „Bildung“ , „Pflege“ und „Wirtschaft und Arbeit“ sowie „Nachhaltige Entwicklung“ regelmäßig aktualisiert.

Datengeber sind u. a. die Statistischen Ämter der Länder, die Bundesagentur für Arbeit und das Ausländerzentralregister. Die von diesen Datengebern bezogenen Daten werden zur Berechnung weiterführender Indikatoren genutzt.

Zugang und weitere Information zu den Nutzungsbedingungen finden Sie hier.

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Wegweiser Kommune – Jahrgang 2017

Seit 2007 ist das ZEFIR im Auftrag der Bertelsmann Stiftung für die Aktualisierung diverser Indikatoren des Wegweiser Kommune zuständig. Am 18.06.2019 ist nun in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung der aktualisierte Jahrgang 2017 des Wegweiser Kommune erschienen.

Wie hoch ist in Duisburg der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund derzeit in der Kita? Oder wie viel Naherholungsfläche steht jedem Einwohner vor Ort zur Verfügung? Diese und andere Fragen können mit dem Datenportal Wegweiser Kommune je nach Datenverfügbarkeit für alle Gemeinden Deutschlands mit einer Bevölkerung ab 5.000 Einwohner passgenau analysiert werden. Durch die Ergänzung um den aktuellen Wegweiser-Jahrgang liegen derzeit statistische Informationen für insgesamt elf Jahrgänge (2006-2017) vor. Dabei wird der Gebietsstand 01.01.2019 abgebildet.

Der Wegweiser bildet eine Zusammenstellung der wichtigsten quantifizierbaren Informationen zu Staat und Gesellschaft, von denen das ZEFIR acht Themenbereiche mit insgesamt 191 pflegt und aktualisiert. In diesem Zusammenhang wurden die Themenbereiche „Demographischer Wandel“, „Wirtschaft & Arbeit“, „Soziale Lage“, „Integration“, „Finanzen“, „Bildung“, „Pflege“ im vergangenen Jahr um das Zukunftsthema „Nachhaltigkeit“ ergänzt. Zu den wichtigsten Datengebern zählen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die Bundesagentur für Arbeit, das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) sowie das Ausländerzentralregister (AZR). Eine Fortführung und Erweiterung des aktuellen Indikatorensets bildet langfristig eine wichtige Grundlage zum Gewinn von gesellschaftsrelevanten Langzeitdaten.

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Die Stadt der Städte

Der neue Sammelband zum Ruhrgebiet mit Beiträgen u.a. von Jörg-Peter Schräpler (zusammen mit Sebastian Jeworutzki und Catharina Niemand), David H. Gehne und Rainer Bovermann ist erschienen.

Das Ende des Ruhrkohlenbergbaus 2018 wird im Ruhrgebiet als Einschnitt wahrgenommen. Das Montanzeitalter hat tiefe Spuren in der Region und bei den Menschen hinterlassen. Im Strukturwandel hat sich das Ruhrgebiet ökonomisch, sozial, politisch und kulturell gewandelt. Diesem Wandel geht das Buch in Entstehungs- und Wirkungszusammenhängen bis in die Gegenwart nach und benennt auch zukünftige Herausforderungen des postmontanen Zeitalters.

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Gute Beteiligung stärkt die lokale Demokratie

Im Vorfeld der Kommunalwahlen in acht Ländern und zwei Stadtstaaten hat die Bertelsmann Stiftung bundesweit Bürgerinnen und Bürger zu ausgewählten Aspekten der Kommunalpolitik befragt. Dr. David H. Gehne war an der Auswertung der Befragung beteiligt, erste Ergebnisse sind jetzt in der Reihe „Analyse und Konzepte“ veröffentlicht worden.

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Frühe Bildung trifft Armut? Das regionale Verhältnis von frühkindlicher Bildung und Kinderarmut in NRW

Das ZEFIR hat in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung und dem Verein Familiengerechte Kommune den Zusammenhang zwischen Kinderarmut und U3-Betreuungsquote in Nordrhein-Westfalen und deren regionale Varianz analysiert. Es zeigt sich eine insgesamt unbefriedigende Situation mit regional unterschiedlicher Schärfe: Gerade dort, wo die Kinderarmut hoch ist und somit Kinder besonders von guten frühkindlichen Bildungs- und Betreuungsangeboten profitieren könnten, sind die Betreuungsquoten eher niedrig und steigen tendenziell schwächer an.

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Erwerbsbeteiligung von Frauen im Vergleich

Mit diesem Bericht wird der Frage nachgegangen, warum die Frauenerwerbsquote in Nordrhein-Westfalen insgesamt niedriger ist als in anderen Bundesländern. Hierzu wird ein systematischer Vergleich der relevanten Faktoren der Frauenerwerbstätigkeit im Vergleich zum Bundesgebiet und den 16 Bundesländern durchgeführt. Datenbasis ist der Mikrozensus. Im Rahmen von deskriptiven und multivariaten Analysen wird der Einfluss von Bildungsniveau, Lebensphase, Migrationshintergrund, Lebensform und Mutterschaft untersucht. Zusätzlich werden Kinderbetreuungsangebote (Kitas/Schulen) und die Branchenstruktur der Wirtschaft vergleichend dargestellt, da diese Faktoren ebenfalls Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung von Müttern haben können. In der Mehrzahl der Fälle sind in Paargemeinschaften mittlerweile beide Partner erwerbstätig. Die klassische Konstellation eines alleinverdienenden Partners findet man nur noch in etwa einem Fünftel der Fälle. Wenn Kinder im Haushalt leben, bestimmt vor allem das Alter des jüngsten Kindes die Erwerbsneigung und -beteiligung der Mütter. Mit dem Alter des jüngsten Kindes nimmt die Erwerbsneigung und - beteiligung relativ unabhängig von der Lebensform zu. In NRW wirkt sich außerdem der überdurchschnittlich hohe Anteil an Paargemeinschaften in SGB-II Bezug negativ auf die Erwerbsquote aus.

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Regionale Lebensverhältnisse – Messkonzept zur Bewertung ungleicher Lebensverhältnisse in den Teilräumen Deutschlands.

Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Um ungleiche Lebensverhältnisse in den Teilräumen Deutschlands zu identifizieren, braucht es ein transparentes Messkonzept, welches das raumordnerische Leitbild zugrunde legt und multiple regionale Ungleichheiten berücksichtigt. Das Projektteam aus dem Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen und dem ZEFIR entwickelt ein solches Messkonzept auf Basis objektiver Indikatoren und gleichzeitiger Erfassung subjektiver Einschätzungen und Wahrnehmungen in drei ausgewählten Modellregionen.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des BBSR.

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Archiv














Neueste Publikationen

KeKiz-Begleitforschung:

„Mehrwert durch Geo-Milieu-Daten? Die Nutzung kleinräumiger kommerzieller Daten für kommunale Fragestellungen“. Band 16 der Materialreihe im Rahmen der KEKIZ-Bgleitforschung.


KeKiz-Begleitforschung:

"Auffälligkeiten im Kindesalter – Risikofaktoren und die Inanspruchnahme präventiver Angebote.". Band 14 der Materialreihe im Rahmen der KEKIZ-Begleitforschung.


ZEFIR-Materialien:

"Erwerbsbeteiligung von Frauen im Vergleich". ZEFIR-Materialien Band 7


KeKiz-Begleitforschung:

"Keine Kita für alle. Zum Ausmaß und den Ursachen von Kita-Segregation". Band 12 der Materialreihe im Rahmen der KEKIZ-Begleitforschung.


ZEFIR-Materialien:

"Wege zur Metropole Ruhr". ZEFIR-Materialien Band 6


KeKiz-Begleitforschung:

"Sozial- und Bildungsmonitoring für kommunale Prävention. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und bildungsbezogene Übergänge im Lebensverlauf von Kindern und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen". Band 11 der Materialreihe im Rahmen der KEKIZ-Begleitforschung.


KeKiz-Begleitforschung:

"Kommunale Präventionspolitik. Auf dem Weg zu einer etablierten Verwaltungspraxis?". Band 10 der Materialreihe im Rahmen der KEKIZ-Begleitforschung.


ZEFIR-Materialien:

„Das kommunale Ehrenamt in NRW. Eine repräsentative Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Nachteilsausgleichs kommunaler Mandatsträger bei flexiblen Arbeitszeiten“ ZEFIR-Materialien Band 5


ZEFIR-Materialien:

„Kommunalpolitik für Familien. Herausforderungen, Instrumente, Erfahrungen.“ ZEFIR-Materialien Band 4


KeKiz-Begleitforschung:

"In Typen denken." Muster der Inanspruchnahme präventiver Angebote. Band 9 der Materialreihe im Rahmen der KEKIZ-Begleitforschung


KeKiz-Begleitforschung:

„Aber es war sehr, sehr hilfreich“ Die Sicht der Eltern auf Informationsquellen und auf Wirkungen präventiv ausgerichteter Angebote. Band 8 der Materialreihe im Rahmen der KEKIZ-Begleitforschung