Herzlich willkommen auf der ZEFIR-Homepage!

Das „Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung“ (früher „Ruhrgebietsforschung“) ist ein Institut der Fakultät für Sozialwissenschaft, das offen ist für die Mitarbeit aller Disziplinen.

Weitere Informationen finden Sie über die Links auf der linken Seite!


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"Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor"

ZEFIR evaluiert das Modellprojekt des Landes NRW zum Aufbau kommunaler Präventionsketten

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die Bertelsmann Stiftung führen ein gemeinsames Modellvorhaben durch, das gezielte, vorbeugende Politik in "kommunalen Präventionsketten" etablieren soll. 18 Kommunen nehmen an diesem Vorhaben teil. Sie wurden aus 52 Bewerbern ausgewählt.
ZEFIR übernimmt bis Ende 2015 zusammen mit den Partnern Faktor Familie GmbH und FORA die wissenschaftliche Begleitforschung. Neben der Organisation und Implementation von Präventionsketten wird dabei die Inanspruchnahme präventiver Angeboten durch Familien in den Mittelpunkt gestellt, die mit Hilfe einer quantitativen Familienbefragung und qualitativer Elterninterviews näher analysiert wird.

Die Familienbefragung ist gestartet! Nähere Informationen dazu sind unter Faktor Familie zu finden
Das Projekt wird durch den Europäischen Sozialfond gefördert.

ZEFIR-Ansprechpartner:
Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier (Projektleitung) und Dr. David H. Gehne (Forschungskoordinator)

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Der Scientific Use File (SUF) zum Wegweiser Kommune

Die Bertelsmann Stiftung und das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) stellen seit Anfang September 2014 Interessierten aus Wissenschaft und Lehre einen Scientific Use File (SUF) zur Verfügung. Es handelt sich dabei um einen Auszug aus der Datenbank des Wegweiser Kommune, welchen das ZEFIR im Auftrag der Bertelsmann Stiftung in den Politikfeldern „Demographie“, „Soziale Lage“, „Integration“, „Bildung“ und „Wirtschaft und Arbeit“ regelmäßig erstellt und aktualisiert.
Als Nutzerzielgruppe kommen Wissenschaftler/Innen und Studierende sozialwissenschaftlicher und anverwandter Fachrichtungen in Frage.

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Aktuelle Infos

Europa zieht nicht: Steigende Wahlbeteiligung in NRW Effekt der Koppelung mit den Kommunalwahlen. ZEFIR-Forscher analysiert Daten von 2009

Wegen der Terminkopplung mit den Kommunalwahlen wird die Beteiligung an den Europawahlen in NRW dieses Jahr steigen. Das prognostiziert Dr. David H. Gehne vom Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) der Ruhr-Universität Bochum. Der RUB-Forscher wertete Daten der Europawahl 2009 auf der Ebene der kreisfreien Städte und Kreise in Deutschland aus. Dabei stellte er auch fest, dass ein Zusammenhang zwischen Wahlbeteiligung und Armut besteht: Je ärmer die Bevölkerung einer Stadt, desto geringer ist dort die Wahlbeteiligung.
(14.05.2014)

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Soziale Grundschulindices aktualisiert – Verfahren der Wohnumfeldprofilierung entwickelt

Im Auftrage der Stadt Mülheim an der Ruhr wurden die 2011 vom ZEFIR erstellten sozialen Grundschulindices aktualisiert. Die ausgeprägten Schulunterschiede hinsichtlich sozialer Herkunft, frühkindlicher Förderung und kindlichen Bildungsressourcen konnten bestätigt werden. Gleichzeitig wurde mit der Wohnumfeldprofilierung ein neuartiges Verfahren zur sozialen Schulprofilierung entwickelt, das mit einem geringem Arbeitsaufwand sehr zuverlässige Ergebnisse liefert.

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Soziale und gesundheitliche Ungleichheit in Nordrhein-Westfalen – Im Quartier ansetzen - bessere Integration der Gesundheits-, Sozial- und Bildungspolitik

Zwischen den Regionen Nordrhein-Westfalens gibt es starke Unterschiede im Hinblick auf die soziale, demografische und gesundheitliche Lage. Wo das Einkommen relativ hoch ist, wo viele Einwohner mit höherem Bildungsabschluss leben und wo die Familienprägung stärker ist, gibt es weniger Krankheitsfälle als in den von Strukturwandel besonders stark betroffenen Städten des nördlichen Ruhrgebiets. Das zeigt eine aktuelle Studie, die gemeinsam von den Sozialwissenschaftler Elke Dahlbeck (IAT) und Marc Neu (ZEFIR der Ruhr-Universität Bochum) erstellt wurde.

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Mehr als jedes vierte Kind im Ruhrgebiet ist arm.
Abkoppelung vom Trend sinkender sinkender SGBII-Quoten in Deutschland?

Zu viele Kinder im Ruhrgebiet wachsen in Armutsverhältnissen auf. Dies zeigen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit auf Kreisebene vom 30.6.2013. Die Kinderarmutsquote (SGB-II-Quote) der unter 3-Jährigen ist mit 27,9% fast doppelt so groß wie die SGB-II-Quote insgesamt. Mehr als jedes vierte Kind unter drei Jahren wächst im Ruhrgebiet unter Bedingungen materieller Armut auf.

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ZEFIR-Forschungsbericht Bd. 5 erschienen:

„Überprüfung der Verteilungsschlüssel zur Ermittlung von Regelbedarfen auf Basis der EVS 2008“

Existenzsichernde Sozialleistungen werden in Deutschland seit 1990 mit einem Statistik-Modell bemessen. Der Gesetzgeber hat das BMAS beauftragt, die Verfahren zu überprüfen und weiterzuentwickeln, die dabei seit 2011 für die Ermittlung der Regelbedarfe von Kindern und Jugendlichen sowie von Erwachsenen in Mehr-Personenhaushalten verwendet werden (§ 10 RBEG).

Die Studie (Christian Dudel, Marvin Garbuszus, Notburga Ott, Martin Werding) basiert auf einem Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und dient als Grundlage für die Einlösung dieses Auftrags.

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ZEFIR-Materialien Bd. 3 erschienen:

Tobias Terpoorten, „Räumliche Konfiguration der Bildungschancen. Segregation und Bildungsdisparitäten am Übergang in die weiterführenden Schulen im Agglomerationsraum Ruhrgebiet.“

In seiner vom BMBF geförderten Dissertation greift Tobias Terpoorten das Thema der Bildungssegregation auf und befasst sich mit kleinräumigen Strukturen und Entwicklungen der Bildungsbeteiligung in 14 Kernstädten des Ruhrgebiets.

Diese Publikation ist - solange der Vorrat reicht - auf Anfrage kostenfrei zu beziehen .

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Wegweiser Kommune weiter mit ZEFIR

Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung bis 2016: Neue Leitung und Bereitstellung von Daten für Forschung und Lehre

ZEFIR wird die enge und stetige Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung für weitere drei Jahre fortsetzen. Damit leistet das ZEFIR mit der Aktualisierung und Weiterentwicklung des bundesweiten Informationsportals Wegweiser Kommune einen maßgeblichen Beitrag zum aktiven Transfer der Wissenschaft in die Praxis. Neuer Leiter des Projektes ist Prof Dr. Jörg Peter Schräpler (Fakultät für Sozialwissenschaft).
Der Wegweiser Kommune beinhaltet für alle Kommunen in Deutschland mit mehr als 5.000 Einwohnern Daten, Bevölkerungsprognosen und konkrete Handlungskonzepte für die kommunale Praxis. Für 2.953 Städte und Gemeinden, in denen mehr als 86% der Bevölkerung Deutschlands leben, und 295 Landkreisen ermöglicht der Wegweiser Kommune so einen Blick auf die Entwicklung in den Politikfeldern Demographischer Wandel, Finanzen, Wirtschaft und Arbeit, Bildung, Soziale Lage und Integration. Der Wegweiser Kommune ist über das Internet frei zugänglich zu erreichen und richtet sich an kommunale Akteure und interessierte Bürger. Aus dem Datenbestand wird ab 2014 ein Datensatz für Forschung und Lehre entwickelt (Scientific Use File) und ab dem Sommer 2014 interessierten Forschern zur Verfügung gestellt.
ZEFIR aktualisiert jährlich die Daten eines großen Teils der ca. 300 Indikatoren, entwickelt neue Indikatoren und steuert inhaltliche Beiträge für die Internetseite des Wegweisers und für Publikationen der Stiftung bei. Die Weiterführung bestätigt das ZEFIR darin, dass Wissenschaft und Praxis in einem für beide Seiten produktiven Austauschverhältnis stehen. (07.02.2014)

Kontakt:
Roland Scheebaum:roland.scheebaum@rub.de

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FH Dortmund/ZEFIR laden ein zur FACHTAGUNG am 28.02.2014: "Global Social Work - Regionale und lokale Herausforderung der Armutszuwanderung aus Südosteuropa"

In der Geschichte des Ruhrgebiets ist Zuwanderung eine wichtige Größe, die das gesellschaftliche Zusammenleben mitgestaltet. Mit der Südost-Erweiterung der EU durch Beitritt von Rumänien und Bulgarien im Jahr 2007 führte das Wohlstandsgefälle zur sogenannten Armutsmigration, auch nach Deutschland. Im Ankunftsort konzentrieren sich die ArmutszuwandererInnen in wenigen Stadtteilen, wie beispielsweise Duisburg-Hochfeld oder der Dortmunder Nordstadt, die ihrerseits bereits als ethnisch und sozial segregierte Stadtteile mit einer Vielzahl von sozialen Problemen überfordert sind.
Die neue migrationsbedingte Armutskonzentration stellt die Kommunen, die örtlichen Hilfeangebote und Nachbarschaften vor erhebliche Herausforderungen. Der regionale Austausch zur aktuellen Zuwanderung aus Südosteuropa ist rar und kaum strukturiert.
An dieser Stelle wollen wir mit dieser Fachtagung ansetzen. Sie soll Raum für den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis schaffen und durch Auseinandersetzung mit dem Thema Armutszuwanderung neue Impulse auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen geben.

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22.01.2014: Publikation für Peter Strohmeier erschienen!

Heute ist im Verlag Budrich UniPress das Buch "Lebenschancen vor Ort.
Familie und Familienpolitik im Kontext." erschienen.
Mit diesem Sammelband haben ZEFIR-Weggefährten versucht, Autoren dafür zu gewinnen, Ansätze Peter Strohmeiers aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Es stellt gleichzeitig das Abschiedsgeschenk des ZEFIR an seinen langjährigen Geschäftsführenden Leiter dar.

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ZEFIR feiert 25. Geburtstag und nimmt Abschied von Prof. Strohmeier

Am 16. Januar wird, nach einer Würdigung durch den Rektor der RUB, Prof. Dr. Elmar Weiler, im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung "Kommunen beugen vor" das aktuelle ZEFIR im Fokus stehen. (Es führt, gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung, z. Zt. die Evaluation des NRW-Modellprojektes „Kein Kind zurück lassen“ durch.). An dieser Veranstaltung nehmen mit jeweils einleitenden Beiträgen teil: Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen; Dr. Kirsten Witte, Bertelsmann Stiftung, Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier, Geschäftsführender Leiter des ZEFIR.
Während der Feier wird außerdem Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier verabschiedet, der seit 1997 Geschäftsführender Leiter des ZEFIR ist.
Weitere Infos demnächst hier!


Sebastian Kurtenbach im WDR 5 Tagesgespräch

Sebastian Kurtenbach war am 3. Januar 2014 als Experte zu Gast im Radio-Tagesgespräch im WDR 5. Anlässlich der vollen EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänen und Bulgaren gibt es eine, zum Teil hitzige, politische Debatte über eine mutmaßliche Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme und überforderte Nachbarschaften in ohnehin segregierten Gebieten.
Sebastian Kurtenbach diskutierte mit Telefonanrufern und dem Moderator während der gut 40 minütigen Radio-Livesendung über diese und weitere Themen, die mi mit der Armutszuwanderung aus Südosteuropa zusammenhängen.
Kurtenbach hat im Dezember 2013 in der Reihe ZEFIR-Forschungsberichte (s. u. Bd. 3) eine Studie zum Thema Neuzuwanderer in städtischen Ankunftsgebieten veröffentlicht.Nachzuhören ist die Sendung unter „weiterlesen“:

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ZEFIR-Forschungsbericht Bd. 4 erschienen: "Wie arme Kinder die Unterstadt erleben"

Der vierten Band der Forschungsberichtsreihe thematisiert ungleiche Kindheiten im städtischen Raum jeweils am Beispiel eines sozial benachteiligten Quartiers in Oberhausen und in Windhoek. Die Feldforschung Maren Hilkes entstand im Rahmen zweier Lehrforschungsprojekte Prof. Strohmeiers und kann kostenfrei bezogen werden.

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ZEFIR-Forschungsbericht Bd. 3 erschienen: "Neuzuwanderer in städtischen Ankunftsgebieten"!

Der dritte Band der Forschungsberichte des ZEFIR hat Neuzuwanderer in städtischen Ankunftsgebieten am Beispiel der rumänischen und bulgarischen Zuwanderer in der Dortmunder Nordstadt zum Thema. Die Studie Sebastian Kurtenbachs wurde aus Eigenmitteln des Instituts finanziert und kann kostenfrei bezogen werden.

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ZEFIR auf Zollverein: Workshop im Rahmen des Folkwang Labs „Sentimentale Urbanität“

Dr. David H. Gehne und Sebastian Kurtenbach waren am 15.10.13 zu Gast im Sanaa-Gebäude auf Zollverein, um zusammen mit Studierenden der ‚Folkwang Universität der Künste‘ ein Workshop zu den Themen Strukturwandel und Segregation in der Metropole Ruhr durchzuführen. Das Folkwang Lab ist eine besondere Lehrveranstaltung der Essener Universität der Künste, in deren Rahmen Studierende für einige Tage bei Essener Familien nördlich und südlich des „Sozialäquators“ zu Gast sein werden, um deren „sentimantaler Urbanität“ auf die Spur zu kommen: was sind geliebte Orte, Objekte und Phantasien? Anschließend wird es Aufgabe der Studierenden sein, die zuvor herausgefundenen, sentimental besetzten Orte, Objekte und Erinnerungen gestalterisch zu inszenieren und für eine breite Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Weitere Projektpartner des Labs sind die Stiftung Zollverein, die Universität Duisburg-Essen und die TU Dortmund.

Sanaa-Gebäude Standort Gestaltung auf dem Welterbe Zollverein
© Heike Kandalowski | Folkwang Universität der Künste

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ZEFIR-Forschungsbericht Bd. 2 erschienen: "EVALUATION VON BERATUNGSANGEBOTEN FÜR FAMILIEN UND ÄLTERE MENSCHEN IN NIEDERSACHSEN"

ZEFIR hat die Forschungsergebnisse einer gemeinsamen Studie in seiner Forschungsberichtsreihe veröffentlicht und stellt sie in zwei Bänden zum Donwload bereit. An dem vom Land Niedersachsen finanzierten Projekt waren außerdem beteiligt:
Faktor Familie GmbH, Bochum;
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. (LVG&AFS;
Zentrum Altern und Gesellschaft (ZAG), Universität Vechta.

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Zertifizierung der diesjährigen Absolventinnen des Kurses „Kommunales Management für Familien“

Viel einschlägiges Wissen und wichtiges Handwerkszeug haben sie im Rahmen der einjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung „Kommunales Management für Familien“ erworben. Bereits zum achten Mal hat das Informations- und Qualifizierungszentrum für Kommunen (IQZ) des ZEFIR im Auftrag des nordrhein-westfälischen Familienministeriums diese Maßnahme angeboten. Landesweit engagieren sich mittlerweile bereits über 130 Absolventinen und Absolventen. Im Rahmen der jetzt abgeschlossenen Weiterbildung vergrößerte sich dieses professionelle Netzwerk um zehn neue Mitstreiterinnen. Die Zertifikate an die Absolventinnen wurden von Staatssekretär Bernd Neuendorf und Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier (Leiter des ZEFIR) feierlich in den Räumlichkeiten des Ministeriums überreicht.
(10.06.2013 / Foto: Andre Gartska))

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Prof. Strohmeier begleitet NRW-Ministerpräsidentin Kraft auf Nordamerikareise

MP Kanada

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reist vom 26. Mai bis 2. Juni 2013 nach Kanada und in die USA. Auf dem Programm stehen unter anderem Stationen in Vancouver, Edmonton, Calgary und San Francisco. Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier, ZEFIR, ist einer der sie begleitenden Wissenschaftler.
(Foto: Staatskanzlei NRW)

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Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien 2013 an Aladin El-Mafaalani

Für seine Dissertation zum Thema „BildungsaufsteigerInnen aus benachteiligten Milieus“ wird der Sozial- und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani als Hauptpreisträger mit dem Augsburger Wissenschaftspreis 2013 für interkulturelle Studien ausgezeichnet. Diese Dissertation bei Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier entstand im Forschungszusammenhang des ZEFIR.
Seit Januar 2013 ist Dr. El-Mafaalani Professor für Politikwissenschaft an der FH Münster.
Wir gratulieren!

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Metropolenzeichen: Visuelle Mehrsprachigkeit in der Metropole Ruhr

ZEFIR erfolgreich in der fünften Antragsrunde der MERCUR-Förderung

Das Projekt „Metropolenzeichen“ greift einen innovativen Zugang zum Thema „Mehrsprachigkeit“ auf und behandelt die Präsenz sichtbarer (= visueller) Mehrsprachigkeit im öffentlichen Raum der Metropole Ruhr als bundesweit wichtigster Metropole für Arbeitsmigration.

Visuelle Mehrsprachigkeit zeigt sich auf Informations-, Hinweis-, Geschäfts- und Straßenschildern. Sie steht in engem Zusammenhang mit Migration, Kultur- und Konsumtourismus sowie auch mit Regionalisierungstendenzen, d.h. der Inanspruchnahme kleinräumigerer kultureller Identifikationssymbole. In einem interdisziplinären und multiperspektivischen Zugriff werden stadtsoziologische, sprachwissenschaftliche, integrationstheoretische und sprachsoziologische Aspekte behandelt, d.h. die städteräumliche Verteilung, formale Ausgestaltung, funktionale Bedeutung und gesellschaftliche Bewertung visueller Mehrsprachigkeit untersucht.
Ziel des Projektes ist es, die zunehmende Plurilingualisierung der Metropole Ruhr als Profilmerkmal zu bestimmen und zu untersuchen, inwieweit visuelle Mehrsprachigkeit Akte der Identität, Alterität und Multikulturalität, Zugehörigkeit und Beheimatung sowie gesellschaftlichen Anerkennung zu erkennen gibt, um Potenziale und Bedarfe zu ermitteln.


Die Untersuchung ist als Querschnittstudie für die Städte Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund geplant. Das Projekt wird in Kooperation mit Prof. Dr. Evelyn Ziegler, Prof. Dr. Heinz Eickmanns, Prof. Dr. Ulrich Schmitz (Institut für Germanistik, Universität Duisburg/Essen) und Prof. Dr. Haci-Halil Uslucan (Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung) durchgeführt und hat eine Laufzeit von drei Jahren.
ZEFIR-Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus Peter Strohmeier, Dr. David H. Gehne

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Familienpolitik braucht kommunale Nähe

Über die Rolle von Familien im kommunalen Kontext sprach Dr. Angelika Engelbert auf dem Familienkongress der Räte im Bistum Essen. "Familien haben für unsere Kommunen eine hohe Bedeutung", unterstrich die Privatdozentin am Samstag im Mariengymnasium in Essen-Werden. "Familien und ihre Leistungen sind in ökonomischer, politischer und sozialer Hinsicht für Kommunen wertvoll". Doch gerade die Leistungen, die eine Familie für ihr eigenes Gelingen erbringen müsse, führten dazu, dass zunehmend externe Unterstützungen nötig seien. [...]
(Text: Jens Albers; Foto: Volker Wiciok / Bistum Essen)

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"Bürgermeister-Buch" erschienen

Soeben erschienen:


David H. Gehne
Bürgermeister – Führungskraft zwischen Bürgerschaft, Rat und Verwaltung. Stuttgart 2012

Das Buch wurde im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung NRW verfasst. Die Landeszentralen in Hessen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben es ebenfalls in ihre Verzeichnisse übernommen.
Dr. David Gehne ist Forschungskoordinator des ZEFIR.